| Historie |
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Starten möchten wir unseren Unterpunkt zur Historie der Freiwilligen Feuerwehr Harmuthsachsen e.V. mit einer kleinen Zeitreise in die Geschichte der letzten 128 Jahre.
Im Jahre 1876 wurde die Freiwillige Feuerwehr Harmuthsachsen gegründet. Die nächsten Jahre des Vereinslebens können leider nicht mehr nachvollzogen werden, da durch einen Wohnungsbrand bei dem damaligen Ortsbrandmeister Albert Müller die Chronik der Wehr zerstört wurde. Daher können wir erst im Jahr 1947 unsere Zeitreise wieder aufnehmen.
01.03.1947 Neugründungstag nach dem 2. Weltkrieg.
23.04.1947 Eines der wichtigsten Ereignisse in dieser Zeit war sicher die Auslieferung der ersten motorisierten Spritze vom Typ TS 8 am 23.04.1947 an unsere Wehr, die eine grundlegende Änderung in der Schlagkraft der Wehr mit sich brachte, zumal das Interesse der aktiven Feuerwehrkameraden am Feuerwehrdienst dadurch einen enormen Schub erhielt. Nur am Rande sei erwähnt, dass in dieser Zeit zwei Wehren in Harmuthsachsen existierten, eine Pflichtwehr und die Freiwillige Feuerwehr. Die Pflichtwehr "durfte" zu gemeinsamen Übungen dann auch die nicht mehr gebrauchte Handspritze mitziehen(!). 18.01.1949 Am Morgen des Tages kehrte der Feuerwehrkamerad Ringleb aus Kriegsgefangenschaft zurück und nahm am Abend an der Stiftungsfeier der Wehr im Lokal des Kameraden Stöber teil.
27.01.1952 Gründung eines Spielmannszuges innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr, Tambourmajor Paul Scheer.
15.06.1952 Erste Kranzniederlegung am neu errichteten Gefallenenehrenmahl auf dem Friedhof.
12.04.1953 Waldbrand am „Ziegenküppel“, Brandbekämpfung in Zusammenarbeit mit der Waldkappeler Wehr. Der Brand konnte erst nach mehreren Stunden unter Kontrolle gebracht werden. Brandursache war durch Waldarbeiter in Brand gesetztes Wurzelwerk.
24.10.1953 Brand im damaligen „Behelfsheim“. Dabei wurde, wie bereits erwähnt die Wohnung des Ortbrandmeisters Müller völlig zerstört, unter anderem auch die historischen Unterlagen die Wehr betreffend.
15.07.1956 Großeinsatz an der Zeche Glimmerode, bei der auch unsere Wehr zum Einsatz kam. Durch vermehrten Dauerregen stand die Zeche unter Wasser. Unsere Motorspritze kam zum ersten zum Dauereinsatz. Fast 24 Stunden lief die Pumpe ununterbrochen, um das Wasser aus der Zeche zu pumpen.
15.04.1961
Hochwasser im „Dibbenmarkt“ und Rimbach. Durch Dauerregen wurden die
Straßen überflutet und große Teile des Pflasters weggerissen.
Die Aufräumarbeiten zogen sich bis zum nächsten Tage hin. Es mussten etliche Keller der Anwohner ausgepumpt werden.
05.06.1961 Erneut wurde der Ort von Wassermassen heimgesucht. Diesmal wurde die Hauptstraße im Ort von Geröllmassen durchflutet. Die Aufräumarbeiten zogen sich bis zum späten Abend hin.
20.10.1962 Brand in der Trocknungsanlage des Rittergutes. Unter Hilfe der Wehren aus Waldkappel und Hessisch Lichtenau konnte der Brand bald unter Kontrolle gebracht werden. Die Schäden am Gebäude waren jedoch nicht unerheblich.
05.11.1966 Übergabe der neuen Motorspritze TS 8 mit Fahrzeug, welches damals in der Anschaffung doch beachtliche 18.000,- DM kostete.
16.04.1968
Erneut Waldbrand am „Ziegenküppel“. 07.07.1968 Einsatz bei einem Brand bei Gastwirt Rau in Rodebach. Innerhalb von 2 Tagen musste die Wehr zu 3 Bränden in Rodebach ausrücken. In allen 3 Fällen war Brandstiftung die Brandursache.
07.08.1970 Wiederum musste die Wehr im Rahmen eines Hochwassers Aufräumarbeiten leisten.
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